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WinSMS
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Übersicht
WinSMS ist ein Programm zum Versenden von Kurzmitteilungen (SMS) an Mobiltelefone vom einem Windows Rechner mit Modem oder ISDN Anschluss. Es werden die Übertragungsprotokolle UCP und TAP unterstützt. Die ISDN Kommunikation kann über X.75 oder V.120 durchgeführt werden. Damit sind die SMS Center aller deutschen Mobilfunkbetreiber erreichbar. SMS können direkt oder über einen Ausgangskorb gebündelt versandt werden.
Zudem ist das Protokoll der Swisscom zum SMS Versand über ISDN im Festnetz implementiert. Mit diesem Protokoll können SMS im Schweizer Festnetz gesendet und empfangen werden. Dieses Protokoll ist nicht kompatibel zum deutschen SMS im Festnetz Protokoll.
Ausserdem können Kurzmitteilungen direkt zwischen ISDN Rechnern gesendet und empfangen werden. WinSMS arbeitet dabei zum Empfang wie ein SMSC mit dem UCP Protokoll und X.75.
WinSMS enthält einen ISDN Fax Server zur Annahme und Weiterleitung von Fax-Dokumenten. Die Faxe werden im TIFF Format gespeichert und können deshalb mit diversen Bildbetrachtern angezeigt werden.
WinSMS enthält einen ISDN Anrufbeantworter zur Aufzeichnung und Weiterleitung von Sprachaufzeichnungen. Die Aufnahmen werden als WAV Dateien gespeichert.
WinSMS kann als ISDN Anrufmonitor alle ankommenden Verbindungen und Anrufe mitprotokollieren und melden. Über eine interne Vorwahldatenbank wird Stadt oder Land des Anrufers ermittelt und angezeigt. Es wird ein Vorwahlenverzeichnis für Deutschland, Österreich und die Schweiz mitgeliefert.
Shareware
Die WINSMS Software ist Shareware.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen und unterstützen Sie die Weiterentwicklung des Programms mit Ihrer Registrierung. Einzelheiten zur Registrierung finden Sie in bestell.txt
Installation
- Voraussetzungen
- Windows 9x/ME oder Windows NT 4.0/2000/XP Rechner
- ISDN Karte mit CAPI 2.0 Implementierung und einer CAPI2032.DLL
- Installation der WinSMS Software
- Installieren Sie WinSMS über das Setup Programm.
- Starten Sie die WinSMS Software.
- Tragen Sie unter Einstellungen die Landesvorwahl Ihres Standortes ein. z.B. 49 (Deutschland), 41 (Schweiz), ...
- Tragen Sie unter Einstellungen-ISDN Ihre eigene Rufnummer ein, unter der die Verbindungen aufgebaut werden sollen.
- Bei Verwendung eines Modems ist unter Einstellungen-Modem ein angeschlossenes Modem auszuwählen.
- Der SMS Versand an die deutschen Mobilfunkbetreiber D1, D2 und E+ ist vorkonfiguriert für den Versand über ISDN. Dies kann aber unter den SMSC Einstellungen auf Modem geändert werden.
O2 betreibt selbst nur einen SMSC Zugang über Modem. Über andere Anbieter (D2, AnnyWay) können aber SMS über ISDN in beliebige Netze versandt werden.- Der ISDN SMS Empfänger kann unter Einstellungen-ISDN aktiviert werden. Der ISDN Empfänger nimmt Verbindungen mit der Dienstekennung "Daten 64kB/s" (CIP 2) unter der eingetragenen MSN an. Damit können Kurzmitteilungen über ISDN auch von beliebigen anderen isdnfähigen SMS Programmen an WinSMS wie an einen SMSC direkt versendet werden.
Bei Verwendung in der Schweiz:
- Der SMS-Versand ist vorkonfiguriert für den Versand über das Swisscom SMS-im-Fixnet Protokoll. Dieses Protokoll kann nur im Schweizer Festnetz verwendet werden. Aus dem Ausland muss der Swisscom UCP SMSC verwendet werden.
Benutzung
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Eine Rufnummer kann entweder direkt eingetragen werden oder aus der Empfängerliste übernommen werden.
Zur automatische Auswahl des SMSC sind die Rufnummern in nationaler (mit Vorwahl) oder internationaler Notation einzutragen. Alternativ ist auch eine feste Voragbe des SMSC ist durch die Notation
smsc:empfaenger
möglich. Das SMSC kann dabei namentlich oder direkt dessen Rufnummer eingetragen werden. Ein Eintrag
empfaenger:
sendet direkt an einen ISDN Empfänger mit UCP Protokoll (wie WinSMS selbst).Bei D2 (generell bei SMSC, die mit dem UCP Protokoll arbeiten) ist die Übermittlung einer Absender Rufnummer möglich. Diese Rufnummer kann in der SMS Konfiguration eingestellt werden. Die SMSC Betreiber mit TAP Protokoll verwenden als Absenderkennung immer die Rufnummer des Anschlusses.
- Menüs
- Datei
- Protokoll anzeigen
- alle Verbindungen und Anrufe werden in einem einheitlichen Log mitprotokolliert. Mit einem Klick auf das Symbol werden empfangener Faxe angezeigt oder aufgezeichnete Anrufe wiedergegeben.
Jeden Monat wird automatisch eine neue Log-Datei angelegt. Die Log-Datei ist eine reine Text-Datei und kann damit einfach mit anderen Programmen oder Scripttools ausgewertet werden.- Entwurf laden
- Entwurf speichern
- Damit kann der Text aus einer Datei geladen oder abspeichert werden.
- SMS Ausgang senden
- Im Ausgangskorb liegende SMS werden gesendet.
- Beenden
- beendet das Programm.
- Optionen
- Einstellungen
- Dialog zur Konfiguration der Programmeinstellungen:
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- Menüs und Texte können auf Deutsch oder Englisch ausgegeben werden.
- WinSMS kann unter Win 9x/ME als Dienst benutzerunabhänig ausgeführt werden. Damit stehen Fax & Voice Mailbox, Anrufmonitor und Nachrichtenempfänger unabhängig von einem angemeldeten Benutzer zur Verfügung.
- Die Hintergrundfarbe des Programms kann verändert werden.
- Die automatische Auswahl des SMSC und die Vorwahldatenbank des Anrufmonitors erfordert die Vorgabe der Landesvorwahl des eigenen Standortes.
- Für die empfangenen Fax- und Sprachnachrichten kann ein eigenes Verzeichnis festgelegt werden. Die Dateinamen werden im Log relativ zu diesem Verzeichnis eingetragen. Bei einem späteren Wechsel des Datenverzeichnisses müssen die schon vorhandenen Dateien in das neue Verzeichnis uebernommen werden, falls sie noch weiterhin aus dem Log erreichbar sein sollen.
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- Ankommende Rufe werden im EuroISDN ohne führende Null signalisiert. Falls die CAPI Software nicht die Null(en) eingefügt, kann dies von ISLA durchgeführt werden.
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- WinSMS kann ankommende Rufe mitprotokollieren.
- Ein Popup Fenster kann einen ankommenden Ruf melden.
- Bei einem Anruf kann ein Programm gestartet werden. Diesem Programm können über die Platzhalter %S, %C, %D die Dienstekennung, die Anrufernummer und die angerufene Nummer übergeben werden.
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- Ein Fax Empfang ist entweder unter allen MSN des Anschlusses oder nur unter den eingetragenen MSN möglich. In die MSN Liste können bis zu 10 Rufnummern eingetragen werden. Nur Anrufe mit den ISDN Dienstekennungen Fax Gr. 2/3 (17), Telefonie (16), Audio (4) und Sprache (1) starten den Fax Empfang. Ein Server für ISDN Datenverbindungen kann problemlos unter der gleichen MSN betrieben werden.
Durch Angabe einer Bit-Maske nach der MSN kann der Fax-Empfang auf bestimmte Dienstekennungen festgelegt werden.
z.B. 74575642,0x20000 bedeutet unter MSN 74575642 nur FAX Gr. 2/3 annehmen.- Ohne weitere Angabe wird als Faxkennung die MSN verwendet. Ein % Zeichen in der Faxkennung wird durch die aktuelle MSN substituiert.
- Ein Fax kann erst nach der eingestellten Verzögerung angenommen werden.
- Über ein Faxfilter können empfangene Faxe aufgrund von Absenderrufnummer oder Faxkennung (Werbefaxe) vom sofortigen Ausdruck und/oder einer Weiterverarbeitung mit einem externen Programm ausgeschlossen werden.
- Ein sofortiger Faxausdruck erfolgt auf dem aktuellen Standardrucker. Soll ein abweichender Drucker benutzt werden kann dies unter Drucker konfiguriert werden. Dort können auch Faxe aufgrund von Absenderrufnummer oder Faxkennung (Werbefaxe) vom sofortigen Ausdruck ausgeschlossen werden.
- Empfangene Fax können im TIFF Format statt im ISDN CAPI spezifischen SFF Format gespeichert werden. Damit lassen sich die Faxe direkt mit einem Bildbetrachter für TIFF Dateien anzeigen und weiterverarbeiten.
- Nach einem Faxemfang kann ein Programm gestartet werden. Diesem Programm können über die Platzhalter %C, %D, %F, %P, %I die Dienstekennung, die Anrufernummer, die angerufene Nummer, die Anzahl der Seiten, die übermittelte Faxkennung und die Fax-Datei übergeben werden.
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- WinSMS kann als Anrufbeantworter Anrufe aufzeichnen. Ein Rufannahme kann unter allen oder nur bestimmten MSN erfolgen. Es können bis zu 3 MSN eingetragen werden.
Wird die gleiche MSN für Fax und AB verwendet, hat der Fax Emfang bei Anrufen mit der ISDN Dienstekennung Sprache (1), Audio (4) und Telefonie (17) Vorrang. Eine automatische FAX/AB Umschaltung erfolgt nicht!
- Ein Popup Fenster kann einen aufgezeichneten Anruf melden.
- Nach einer Aufzeichnung kann ein Programm gestartet werden. Diesem Programm können über die Platzhalter %S, %C, %D, %F die Dienstekennung, die Anrufernummer, die angerufene Nummer und die WAV-Datei übergeben werden.
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- Während der Aufzeichnung eines Anrufes können empfangene DTMF Töne ausgwertet werden.
- Wenn eine PIN erforderlich ist, muss diese während der Ansage eingegeben werden, sonst werden anschliessend keine DTMF Zeichen mehr angenommen. Die PIN kann bis zu 16 Zeichen lang sein.
- Nach der Eingabe der PIN kann durch die Eingabe von DTMF Sequenzen ein Programm gestartet werden. Eine Sequenz wird mit einer # abgeschlossen. Dem Programm können über die Platzhalter %S, %C, %D, %I die Dienstekennung, die Anrufernummer, die angerufene Nummer und die DTMF Sequenz (ohne #) übergeben werden. Für jede Sequenz wird eine Datei dtmfNNNN.wav als Bestätigung abgespielt. Falls diese nicht existiert wird dtmf.wav gesendet.
- Mit * kann die bisherige DTMF Eingabe zur Korrektur gelöscht werden. Die Bestätigung erfolgt mit der Datei reset.wav.
- SMS Konfiguration
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- Der Versand einer SMS erfordert nur einige Sekunden. Der Versand kostet damit meist soviel wie die kleinste Gesprächseinheit für eine Verbindung in das jeweilige Mobilfunknetz. Die Verwendung eines alternativen Anbieters (mit sekundengenauer Abrechnung) kann deshalb kostengünstig sein. Allerdings sind die SMSC Rufnummern bei einigen Anbietern gesperrt.
- Das UCP Protokoll ermöglicht die Übermittlung einer Absenderrufnummer. Diese Rufnummer kann in nationaler oder internatinaler Notation eingetragen werden.
- Falls keine ISDN/Modem Verbindung aufgebaut werden kann, kann eine automatische Wahlwiederholung erfolgen.
- Das UCP Protokoll erlaubt den Versand langer SMS von bis zu 640 Bytes, bei den anderen Protokollen erfolgt eine Aufteilung auf mehrere SMS.
- Optional kann der Text der gesendeten SMS im Protokoll mitgeschrieben werden.
- Empfangene SMS werden in einem Popup-Dialog angezeigt werden. Bei einer automatischen Weiterveraebeitung kann diese Anzeige aber abgeschaltet werden.
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- Über diesen Dialog können die Parameter für die SMS Center konfiguriert, sowie weitere SMSC Anbieter eingetragen werden. Über die Netzvorwahlnummern wird der Anbieter dann automatisch verwendet. Die Verwendung eine bestimmten SMSC zum SMS Versand kann aber durch Angabe des Namens vor der Rufnummer erzwungen werden.
- WinSMS ist vorkonfiguriert für den SMS Versand über ISDN an die deutschen Mobilfunkprovider D1, D2, E+. Der O2 SMSC ist leider nur über Modem erreichbar. Über andere Anbieter (D2, AnnyWay) können aber SMS über ISDN in beliebige Netze versandt werden.
Falls ein Versand ausschliesslich über Modem erfolgen soll, ist bei allen Anbietern Modem einzutragen.- Das Swisscom SMS-im-Fixnet Protokoll kann nur im Schweizer Festnetz verwendet werden. Aus dem Ausland muss stattdessen der Swisscom UCP SMSC verwendet werden, dazu sind die Netzvorwahlen anzupassen.
Zum ordnungsgemaessen Empfang und Zwischenspeicherung der SMS muss sich das Programm beim Gateway an- und abmelden.- Adressen
- Zur Erstellung einer einer Namensliste. Zur automatische Auswahl des SMSC sind die Rufnummern in internationaler Notation einzutragen. Eine feste Voragbe des SMSC ist durch die Notation
smsc:empfaenger
möglich. Das SMSC kann dabei namentlich oder direkt dessen Rufnummer eingetragen werden. Ein Eintrag
empfaenger:
sendet direkt an einen ISDN Empfänger mit WinSMS.- SMS Ausgang
- schaltet zwischen direktem SMS Versand und der Verwendung des Ausgangskorbs um.
- Hilfe
- Inhalt
- startet den HTML-Browser mit der Dokumentation
- WinSMS Registrieren
- über diesen Dialog wird die Software registriert. Geben Sie bitte dort den Lizenzschlüssel und die Lizenzkennung ein. Nach erfolgreicher Registrierung wird unter Hilfe-Info die Lizenzkennung angezeigt.
- Lizenz anzeigen
- zeigt die Lizenzbedingungen an.
- Über...
- zeigt Urheberrecht, Version und Registrierung an.
Batch Modus
Mit dem Aufruf des Programms in der FormWinSMS <Datei> [<Spalte> [<Trennzeichen> [delete]]]
arbeitet das Programm im Batch-Modus zum Versand von SMS aus einer Datei. Die Datei muss dabei pro Zeile eine SMS im Format
<Empfänger><Trennzeichen><Text>
enthalten.
Die Spalten werden beginnend mit 0 gezählt. <Empfänger> kann ab der vorgegebenen <Spalte> beginnen und ein Name aus der Adressliste oder eine Rufnummer sein.Ohne Vorgabe wird ab der ersten Spalte (Spalte 0) gelesen und als Trennzeichen zwischen Empfänger und Text ein Leerzeichen erwartet. Anführungszeichen um Empfänger und Text werden dabei ignoriert.
Mit der Option "delete" wird die Datei nach der Abarbeitung automatisch gelöscht.
Ohne Registrierung bzw. bei WinSMS lite ist die Länge der SMS im Batch-Modus auf 120 Zeichen begrenzt und es wird eine Werbung angefügt.
Verfügbarkeit
Die jeweils aktuelle Version von WinSMS ist unter www.hanewin.de zu finden. Bitte senden Sie Kommentare, Anregungen und beobachtete Probleme zum Programm an .